In diesem Jahr feierten die orthodoxen Kirchen das Osterfest eine Woche spรคter als die westlichen Kirchen. Am orthodoxen Karsamstag vollzieht sich in der Grabeskirche das โFeuerwunderโ und es warten dann schon in Tel Aviv die Flugzeuge, um dieses Feuer in die orthodoxen Lรคnder zu bringen. In diesem Jahr gab es schwere Unstimmigkeiten mit den israelischen Behรถrden, weil unter dem Deckmantel der Sicherheit der Zugang zur Grabeskirche auf 1000 Christen beschrรคnkt werden sollte. Das oberste Gericht revidierte nach scharfem Protest der Kirchen die Zahl und wollte schlieรlich 4000 Glรคubigen den Zutritt gewรคhren. Wie viel es am Ende waren, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das Problem dabei ist, dass Israel daran interessiert ist, einen Prรคzedenzfall zu schaffen, um spรคter immer wieder in die Autonomie der Kirchen eingreifen zu kรถnnen.
Doch trotz aller Schwierigkeiten konnten die orthodoxen Glรคubigen in riesiger Freude das Feuer begrรผรen und in alle Welt senden. In dieser kleinen Fotovorstellung mรถchte ich Sie teilnehmen lassen an der Osterfreude in Betlehem.
Zu den Bildern
- Leuchter fรผr die Trauermetten in der Geburtsbasilika
- Orthodoxe Kreuzverehrung
- Nachwuchs – Pfadfinder beim Training
- Der griechische Bischof von Betlehem
- Durch das Feuer verrauchter Krippenplatz
- Begeisterung der lokalen Christen












Vielen Dank fรผr die schรถnen Fotos. Ja, die Palรคstinenser und Palรคstinenserinnen kรถnnen wirklich feiern! Sie stehen Ostern wirklich auf!